Lesezeit: 4 Minuten

Mode ist ein hochemotionales Thema – auch im Job. Denn Berufskleidung soll funktional sein. Optisch überzeugen. Und das auch nach mehrmaliger Wäsche. Genau dafür sorgen Mietdienstleister wie die DBL mit ihrem textilen Service. Doch wie funktioniert das eigentlich?

Am Anfang steht die neue Kollektion. Modern, CI-gerecht und einheitlich fürs ganze Team. Sieht gut aus. Sitzt richtig gut. Macht ihren Job. Allerdings muss sie dort einiges aushalten und ist oft starker Verschmutzung ausgesetzt. Ob in Handwerk, Gastronomie oder Pflegebereich – die Arbeitskleidung kommt jeden Tag mit Schmutz, Ölen, Farben, Staub oder Schweiß in Kontakt. Und diese Verunreinigungen hinterlassen schnell unschöne Spuren. Deshalb muss Berufskleidung häufig in die Wäsche. Möglichst ohne schnell zu verschleißen, erhöhtes Pilling aufzuweisen oder auszubleichen…

Was ist hier zu beachten?


1. Auswahl der Berufskleidung
Die Qualität muss stimmen. Mit qualitativ hochwertiger Berufskleidung namhafter Konfektionäre wie zum Beispiel Weitblick bist du bei der Auswahl des Teamoutfits auf der sicheren Seite. Eine Garnitur pro Mitarbeiter reicht bei der Anschaffung übrigens nicht aus. Je nach Einsatzgebiet und Wechselrhythmus müssen jedem Teammitglied mindestens drei Garnituren zur Verfügung stehen – eine wird getragen, eine ist in der Wäsche, eine liegt zum Wechsel bereit. Außerdem sollte schon beim Kauf berücksichtigt werden, dass die Kleidung auch für eine gewisse Zeit nachgekauft werden kann. Sonst ist bei der ersten zusätzlichen Aushilfe der einheitliche Auftritt dahin.


2. Regelung zu Pflege und Reparatur
Zwei Themen, die in der Praxis oft zum Zwist zwischen Chef und Mitarbeiter führen. Die Herausforderung: Wird die Pflege der Arbeitskleidung dem Team selbst überlassen, hat jeder andere Vorstellungen, was sauber und gepflegt ist… Unschöne Schmutzreste fallen dem einen gar nicht auf, der andere arrangiert sich mit dem hartnäckigen Fleck. Bei der Reparatur wird schon mal ein ganz anderer Knopf als Ersatz gewählt, löchrige Stellen im Stoff reißen immer wieder auf. Hier muss zwischen Team und Chef festgelegt werden, wann etwas sauber ist. Für die Reparatur sollten Originalgarne, Knöpfe und Co. zur Verfügung stehen.


3. Pflegefehler vermeiden
Die rote Arbeitshose in der Kochwäsche? Ein Klassiker. Aber nicht der einzige Fehler, den man bei der Pflege seiner Berufskleidung machen kann. Waschmittel, die Flecken hinterlassen, Weichspüler bei Funktionskleidung wie Softshell- oder Fleecejacken, Hygienekleidung, die nicht fachgerecht aufbereitet wird und so möglicherweise keimbelastet ist….die Liste ist lang. Daher sollte unbedingt die Pflegeanleitung des Herstellers beachtet werden – von der ersten bis zur letzten Wäsche. Und bei Schutzkleidung zusätzliche Maßnahmen zur Sicherstellung der dauerhaften Schutzfunktion getroffen werden.

Wie sieht die Alternative dazu aus?

Wer einen dauerhaft einheitlichen Auftritt sicherstellen möchte, ohne die Anschaffung, Pflege und Reparatur dem Team zu überlassen, der kann auf einen textilen Mietdienstleister setzen. Diese kümmern sich neben Beratung und Ausstattung vor allem um die richtige Pflege sowie Reparatur der eingesetzten Textilien. In vereinbarten Intervallen bringen Servicefahrer die saubere Berufskleidung in den Betrieb, nehmen die schmutzige mit. Im Mittelpunkt steht dabei die fachgerechte Pflege aller Kleidungsstücke, wie sie die regionalen DBL Vertragswerke mit ihren zertifizierten Waschverfahren – darunter auch für PSA und Hygienekleidung – gewährleisten.

Zudem sorgen im textilen Mietservice moderne Maschinen, Waschmittel und Verfahren für eine energie- sowie wassersparende und damit umweltfreundliche Pflege. Auch hier punktet nach aktuellen Studien der Wasserverbrauch in entsprechend zertifizierten Wäschereien gegenüber der heimischen Waschmaschine. Nach dem Trockenvorgang und dem Glätten der Kleidung werden die einzelnen Teile im Rahmen der Qualitätskontrolle auf Mängel überprüft und, sofern erforderlich, repariert. Auch das ein nachhaltiger Prozess, denn qualitativ hochwertige Berufskleidung ist schließlich auch auf Langlebigkeit ausgelegt. Neben der Befestigung loser Knöpfe oder Verschlüsse gehört dazu z.B. auch die Kontrolle eventuell vorhandener Logos und Namensschilder. Stark beschädigte Teile werden im Mietservice gegen neue ausgetauscht.

Heißt für den Betrieb?
Der organisatorische Aufwand wird auf ein Minimum reduziert, etwaige Querelen um den einheitlichen Auftritt vermieden.

Heißt für jeden einzelnen Mitarbeiter im Team?
Er findet seine eigene, saubere Kleidung regelmäßig am vorher vereinbarten Ort vor. Passend und frisch gepflegt. Für viele heute übrigens auch Ausdruck von Wertschätzung, wenn nicht nur hochwertige Berufskleidung zur Verfügung gestellt wird, sondern diese auch noch gewaschen wird. Das ist für alle eine Entlastung.

Kommentiere den Artikel

Bitte gebe dein Kommentar ein!
Bitte gebe hier deinen Namen ein