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Ist deine Arbeitskleidung so schlicht und langweilig, dass dich die Leute schon mit „Hallo, Herr Hausmeister Krause!“ begrüßen? Oder hast du einfach nur die Schnauze voll von normaler, klassischer Arbeitskleidung? Sehr gut, dann bist du hier ganz richtig!

Nicht falsch verstehen: „Normale“ Arbeitskleidung hat meiner Meinung nach absolut ihre Daseinsberichtigung. Es ist schon ganz okay, wenn man den Chefarzt im OP aufgrund seines Outfits nicht mit einem Gärtner verwechselt oder die Altenpflegerin mit einer Elektrotechnikerin. Da schadet es durchaus nicht, „normal“ herumzulaufen. Aber hey, was ist schon normal?

Vielleicht bist du ja auch einfach der Menschenschlag, der es generell schnörkellos und unkompliziert braucht – auch in Sachen Arbeitskleidung. Dann ist normale Arbeitskleidung, die einfach nur was aushält und tut, was sie soll, genau richtig für dich. Es soll aber auch konservative Unternehmen geben, in denen du – selbst wenn du wolltest – gar nicht die Möglichkeit bekommst, dich moderner, schicker oder irgendwie anders zu kleiden, als es irgendwelche althergebrachten Konventionen und bescheuerte Regeln des Berufsstands scheinbar vorschreiben.

„Hömma, wir sind hier nich’ auffe Modenschau“

Mein damaliger Küchenchef war so einer. Zwar ein echter Ruhrpott-Pfundskerl, aber einfach völlig Old School, was Arbeitskleidung angeht. Das bedeutete für uns alle: Eine stinknormale Kochjacke in weiß, ein völlig nutzloses Halstuch, eine klassische 08/15-Schürze, die typische Kochhose mit dem potthässlichen Hahnentrittmuster drauf. So langweilig, dass selbst die 1970er angerufen haben und meinten, ich könne das Arbeitsoutfit jetzt doch behalten.

Ach ja und nicht zu vergessen: Die Kochknöpfe. Ja, selbst die durften bei Lehrlingen nur weiß sein („in weiß, weil der Lehrling nix weiß“ hieß es) – erst ausgelernte Köche hatten quasi die Lizenz für farbige Knöpfe. Immerhin durften wir ein langweiliges Cap statt einer Kochmütze tragen. Wow, wie edgy. Aber wehe, wehe, die Hose oder die Jacke weichen farblich irgendwie ab … „Hömma, wir sind hier nich‘ auffe Modenschau“ hieß es da nur, wenn jemand fragte, ob er sich auch eine schwarze Kochjacke bestellen könne.

Coole Arbeitskleidung: Weil du’s kannst

Solche (Küchen)chefs, Restaurants und allgemein Firmen gibt es bestimmt noch immer – man muss da ja nicht arbeiten. Aber du liest ja auch diesen Text, weil du dich für coole, ausgefallenere, einfach interessante Arbeitskleidung interessierst und ein wenig Inspiration brauchst. Vorab die gute Nachricht: WEITBLICK ist noch ein richtiger Geheimtipp, was coole Arbeitskleidung angeht. Ich wäre jedenfalls froh gewesen, hätte ich damals eine dieser Jacken aus der Denim-Collection in der Küche tragen dürfen.

Jetzt geht es aber um dich: Coole Arbeitskleidung finden – hast du da schon eine gewisse Vorstellung? Wenn nein, wirst du dich vielleicht fragen, wie du coole, schicke, moderne und doch zu deinem Job passende Arbeitskleidung findest. Wie das ganz einfach geht? Ja, du ahnst es wahrscheinlich bereits: Ich habe mal wieder drei Tipps für dich, die dir die Auswahl in puncto Workwear erleichtern.

Die Jungs von „der Laden“ aus Hanau fühlen sich wohl in der neuen Denim Craft Kollektion – vor allem in dem neuen Denim Craft Hemd

 

Tipp 1: Frag dich, wofür du stehst

Ich hab da mal eine kleine Aufgabe für dich: Geh mal auf eine Suchmaschine deiner Wahl, wähle die Bildersuche aus und gibt die Suchkombination „arbeitskleidung [hier deinen Beruf einsetzen]“ – was siehst du? Richtig, seitenweise 08/15, sterbenslangweiliges Zeug und irgendwie nicht wirklich das, was du dir unter cooler Arbeitskleidung vorgestellt hast. So kann jeder rumlaufen, aber nicht du! Kleidung hat im Allgemeinen ja immer auch etwas mit der eigenen Persönlichkeit zu tun, das ist auch bei Arbeitskleidung!

Frage dich also mal, wofür du mit deiner Firma stehst und wie du das nach außen transportieren möchtest. Ist da ein Vintage-Touch in deiner Marke und in deinem Schaffen zu spüren? Seid ihr die kreativen Macher, die gerne auch etwas rough rüberkommen? Oder seid ihr von der dezent-eleganten Fraktion und legt Wert auf Understatement, das gern schick aussehen darf? Dann zeig es auch gern! In cooler Arbeitskleidung, die dein tägliches Schaffen auch stylemäßig widerspiegelt, arbeitet es sich auch gleich ganz anders. Die Inspiration kommt meist von ganz allein, wenn du deine „Markenseele“ bei der Auswahl deiner Kleidung berücksichtigst.

Tipp 2: Suche bewusst nach etwas anderem

Du brauchst eine Arbeitsjacke? Dann suche danach doch einmal nicht in deiner, sondern ganz gezielt in einer anderen Jobkategorie. Lars und Lutz von der Vintage Werft haben zum Beispiel nach einer Werkstattjacke geschaut und sind auf die Denim-Craft-Kochjacken gestoßen. Was spricht dagegen, diese auch in einer Holzwerkstatt anzuziehen? Genau, nix! Die Jungs aus Zekis Barbershop sehen das genauso. Wozu ’nen ollen Friseurkittel anziehen, wenn’s die Arbeitskleidung auch in schick gibt! Muss es ein normaler Pullover sein oder geht auch ein Hoodie?

Tipp 3: Bring etwas Farbe ins Spiel

Man muss aber auch realistisch bleiben: Es ist aus praktischen Gründen einfach nicht immer möglich, auf die typisch robuste Variante seiner Arbeitskleidung zu verzichten. Da muss dann zum Beispiel eine Arbeitshose sein, die was aushält. Aber: Soll es jetzt wieder unbedingt ein klassischer Blaumann sein? Oder geht vielleicht auch eine weiße Latzhose?

Wenn du sie schick mit deinem Logo besticken lässt, hast du was ganz Individuelles, setzt neue Akzente und fällst farblich aus der Rolle: ein Elektriker in Weiß, Grau oder Rot – was spricht dagegen, wenn’s zu deiner Marke passt?

Lutz von der Vintage Werft ist begeistert von seiner personalisierten Denim Craft Jacke.

Wenn du deiner Berufsfarbe treu bleiben willst, ist das natürlich auch okay. Manchmal reicht auch einfach schon ein anderer Farbton. Mir ist zum Beispiel aufgefallen, dass in puncto Arbeitskleidung im GaLa-Bau eine ganze Menge Betriebe in demselben Langweiler-Grün herumlaufen – als wär’s gerade im Angebot gewesen! WEITBLICK hat hier ein Grün namens „Jungle“ im Programm.

Die Latzhose aus der Mycore Force Kollektion sieht in diesem Grün zur Abwechslung wirklich lebendig und anders aus, als all die anderen.

Fazit: Man muss sich auch mal was trauen

Du möchtest in puncto Arbeitskleidung was Neues ausprobieren? Eine gute Entscheidung, denn es arbeitet sich auch ganz anders, wenn die Kleidung zur Persönlichkeit passt. Aber du musst auch mit alten Konventionen brechen können, wenn du Wert auf einen andersartigen, eigenen Workwear-Look legst.


Das ist nicht immer einfach und es gehört sicherlich manchmal etwas Überwindung dazu. Natürlich musst du nicht um jeden Preis als Paradiesvogel auffallen, aber wenn zum Beispiel schon die Farbwahl dafür sorgt, dass man sich anders an dich erinnert und du auf diese Weise Akzente für deine Firma und deine Marke setzt, hast du schon alles richtig gemacht. Und nebenbei siehst du auch noch richtig schick aus! WEITBLICK hat so viele Workwear-Allrounder im Programm, die du branchenübergreifend tragen kannst – es ist äußerst unwahrscheinlich, dass du nicht fündig wirst

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Was verstehst du eigentlich unter cooler Arbeitskleidung und welcher Look gefällt dir am besten? Schreib’s uns in die Kommentare!

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